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Glück zu zweit: Wie ihr auf Augenhöhe in Beziehungen kommuniziert.

Kurzversion:

  • In einer Studie äußerten 78 % der Frauen, dass ihnen tiefsinnige und bedeutsame Gespräche sehr wichtig sind.

  • John Gottman zeigt uns mit den „Apokalyptischen Reitern“ (Kritik, Verachtung, Abwehr und Rückzug) gefährliche Verhaltensweisen in einer Beziehung auf.

  • Gary Chapmans Konzept der 5 Sprachen der Liebe öffnet Türen, um eure Kommunikation in der Partnerschaft zu verbessern. Dies sind Worte der Anerkennung, gemeinsame Zeit, Geschenke, Unterstützung durch Taten und Berührungen.

  • Die Kenntnis der Lebensmotive von sich selbst und des Partners ist wichtig für Empathie in Beziehungen. Du verstehst besser, warum ihr so handelt und ihr könnt Konflikten vorbeugen.

  • Nutze die Fallbeispiele in diesem Blog-Beitrag als Inspiration, um die Lebensmotive besser zu verstehen. Erkenne dadurch Zusammenhänge in deiner Beziehung.

Impulse für eine Beziehung auf Augenhöhe:

  • Höre aktiv zu und nutze empathisches Sprechen.
  • Gehe bewusst mit Körpersprache, Mimik und Tonfall um.
  • Sieh Konflikte als Chancen in der Partnerschaft.
  • Verbessere die Kommunikation, indem du Themen ansprichst, über die ihr normalerweise kaum redet.

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Inhaltsverzeichnis

    Einleitung

    „Jetzt übertreibst du wieder, Sabrina!“

    Wie immer sitze ich am Küchentisch und blicke traurig aus dem Fenster. Draußen herrscht ein reges Treiben, drinnen spüre ich die Stille und Trauer.

    Es ist der Tag nach einer intensiven Diskussion mit Stefan, die sich um unsere ungleichen Auffassungen drehte. Wie immer geht es um das Treffen mit seinen Freunden und die Struktur, die ich mir in unserer Wohnung wünsche.

    Er sehnt sich nach der Möglichkeit, spontane Abende mit Freunden zu genießen. Und die Möglichkeit zu haben, spontan Entscheidungen zu treffen und die Nacht zum Tag zu machen.

    Während ich das Bedürfnis nach einem geordneten und sicheren Tagesablauf habe. In unserem Zuhause hat jeder Gegenstand seinen Platz und ich kann mich auf eine gewisse Routine verlassen.

    Wir lieben uns sehr, aber unsere Ansichten über ein ideales Zusammenleben prallen aufeinander. Manchmal fühlt es sich an, als würden wir in verschiedenen Welten leben. Als gäbe es eine Kluft zwischen unseren Wünschen und Bedürfnissen, die nur schwer zu überbrücken scheint.

    In einer Studie äußerten 83 % der Teilnehmenden, dass gegenseitige Treue in einer Beziehung für sie von großer Bedeutung ist.

    Des Weiteren legten etwa 78 % der Frauen Wert darauf, mit ihrem Partner tiefsinnige und bedeutsame Gespräche führen zu können. Auch 65 % der Männer gaben an, dies zu schätzen.

    Gemeinsame Lösungen finden

    Verständnis fängt damit an, wirklich zuzuhören. Es bedeutet, die Perspektive des anderen wahrzunehmen, ohne sofort zu urteilen.

    Warum ist Stefan das Treffen mit Freunden so wichtig? Was gibt ihm das? Und warum ist eine strukturierte Umgebung so essenziell für Sabrina?

    Sobald wir die Beweggründe des anderen verstehen, können wir beginnen, die Paarkommunikation zu verbessern. Vielleicht geht es darum, feste Tage zu vereinbaren, an denen jeder seinen Bedürfnissen nachgeht. Ein Kompromiss, der Freiraum lässt und gleichzeitig Sicherheit gibt.

    Bist du bereit eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen? Lasst uns diese Reise als Gelegenheit nutzen, unsere Beziehungen zu verbessern und Balance in der Liebe zu finden. Denn letztendlich ist es die Liebe, die uns vereint und die Kraft gibt, Barrieren zu überwinden.

    Die Apokalyptischen Reiter in Beziehungen enttarnen

    In jeder Beziehung gibt es schwierige Situationen. Der Umgang damit bestimmt, ob wir unsere Partnerschaft stärken oder schwächen.

    John Gottman zeigt uns mit den „Apokalyptischen Reitern“ gefährliche Verhaltensweisen auf: Kritik, Verachtung, Abwehr und Rückzug.

    Kritik

    Diese wirkt oft tiefer als einfache Beschwerden, da sie den Charakter des anderen angreift.

    • „Du machst nie etwas richtig!“ – Dieser Satz richtet sich direkt gegen die Person. Sie wertet die Partnerin oder den Partner ab, anstatt sich auf eine spezifische Handlung zu beziehen.

    • „Warum bist du immer so nachlässig?“ – Hier wird angenommen, dass der Partner immer eine negative Eigenschaft hat, die ihn in einem schlechten Licht erscheinen lässt.

    • „Ich verstehe nicht, wie du so unorganisiert sein kannst.“ – Dieser Satz drückt Unverständnis und Geringschätzung für den Charakter des Partners aus, anstatt auf konkrete Situationen einzugehen.

    Verachtung

    Der zweite Reiter äußert sich durch Sarkasmus und Zynismus und zersetzt die gegenseitige Achtung.

    • „Du wirst das nie verstehen.“ – Dieser Satz impliziert, dass der Partner intellektuell unterlegen ist, was zu einem Gefühl der Wertlosigkeit führen kann.

    • „Du bist so kindisch.“ – Hier wird der Gesprächspartner auf eine herablassende Art mit einem Kind verglichen. Dies unterstellt eine fehlende Reife im Verhalten.

    • „Egal was ich tue, es ist nie gut genug für dich.“ – Neben Frustration drückt dies Verachtung aus, indem dem Partner eine übermäßig undankbare Haltung unterstellt wird.

    Abwehr

    Dies entsteht, wenn wir uns angegriffen fühlen und uns unverhältnismäßig verteidigen.

    • „Das war gar nicht meine Absicht.“ – Diese Aussage weist jede Verantwortung von sich. Anstatt die Auswirkungen des Handelns auf den Partner zu erkennen und zu akzeptieren.

    • „Jetzt übertreibst du mal wieder.“ – Mit dieser Aussage werden die Gefühle des Partners kleiner gemacht, was dazu führt, dass sie sich emotional voneinander entfernen.

    • „Ich habe das aber nicht so gemeint.“ – Auch hier werden die eigenen Worte herunterspielt. Statt die Emotionen des Partners ernst zu nehmen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

    Rückzug

    Dies demonstriert, dass einer von euch sich emotional distanziert, um möglichen Konflikten auszuweichen.

    • „Lass uns später darüber reden.“ – Dieser Satz dient oft dazu, das aktuelle Gespräch zu umgehen. Dadurch wird der Eindruck erweckt, das Anliegen des Gegenübers sei unwichtig.

    • „Ich brauche jetzt Zeit für mich.“ – Es ist völlig berechtigt, dass einer Zeit zum Nachdenken braucht. Trotzdem kann dieses Verhalten beim anderen dazu führen, dass er sich abgelehnt fühlt.

    • „Wir reden nur noch, wenn du ruhiger bist.“ – Diese Aussage löst das Gefühl aus, nicht ernst genommen zu werden. Der Partner, der mehr Gefühle zeigt, fühlt sich dann weniger wichtig.

    Konflikte in einer Partnerschaft sind normal und sogar notwendig, doch die sogenannten „Apokalyptischen Reiter“ sollten niemals die Überhand gewinnen. Wenn ihr diese Muster erkennt und sie durch positive Kommunikation ersetzt, werdet ihr eure Beziehung verbessern und stärken.

    Entdeckt eure Zuneigung neu mit den 5 Sprachen der Liebe

    Gary Chapmans Konzept der 5 Sprachen der Liebe öffnet Türen, um Paarkommunikation auf ein neues Level zu heben. Das Verstehen und Anwenden dieser Ansätze vertieft eure Verbindung und zeigt, wie eine Beziehung funktioniert.

    Worte der Anerkennung

    Sage Dinge, die deinen Partner bestärken. Ehrliche Komplimente und Ermutigungen zeigen deinem Gegenüber, wie sehr du ihn / sie schätzt.

    • Deinem Partner morgens sagen, wie toll er aussieht.

    • Eine handgeschriebene Notiz hinterlassen, die deine Liebe ausdrückt.

    • Ein überraschendes Kompliment über eine besondere Fähigkeit oder Eigenschaft.

    • Dankbarkeit für alltägliche Gesten ausdrücken.

    Gemeinsame Zeit

    Qualitätszeit ist unbezahlbar. Momente, in denen ihr euch ungeteilt aufeinander konzentriert, stärken eure Bindung.

    • Ein Wochenendausflug zu zweit, ohne Ablenkungen von außen.

    • Gemeinsam einen neuen Hobbykurs besuchen, wie Tanz- oder Kochkurse.

    • „Date Nights“ einplanen, um sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen.

    • Gemeinsam einen Filmabend machen, bei dem jeder abwechselnd einen Film aussucht.

    Geschenke

    Kleine Präsente als Symbole eurer Liebe können große Freude bereiten. Es geht um die Geste, nicht um den Preis.

    • Beim Heimweg eine sorgfältig ausgewählte Blume mitbringen.

    • Als Überraschung ein Buch von einem Lieblingsautor schenken.

    • Ein selbstgemachtes Abendessen bei Kerzenschein genießen.

    • Ein kleines Schmuckstück, das eine gemeinsame Erinnerung symbolisiert, überreichen.

    Unterstützung durch Taten

    Taten sagen mehr als Worte. Hilf im Alltag, wo du kannst. Es zeigt, dass du für deinen Partner da bist.

    • Den Haushalt gemeinsam erledigen, um ihm / ihr mehr Freizeit zu geben.

    • Den Lieblingstee zubereiten, wenn der Partner gestresst ist.

    • Ohne Aufforderung den Wagen zum Tanken bringen.

    • Bei einem Projekt oder Hobby unterstützen, um Interesse und Engagement zu zeigen.

    Physische Berührung

    Nichts ist so kraftvoll wie die Berührung. Eine Umarmung, ein Kuss – körperliche Nähe stärkt eure emotionale Bindung.

    • Händchen halten während eines Spaziergangs.

    • Eine entspannende Rückenmassage nach einem langen Tag.

    • Zusammen tanzen, auch ohne Musik.

    • Kuscheln auf der Couch beim gemeinsamen Filmabend.

    Liebessprachen leben

    Redet offen über eure Bedürfnisse. Beobachtet, wie der andere Liebe zeigt. Probiert Verschiedenes aus und prüft, was am besten ankommt.

    Das Bewusstsein für die Liebessprachen löst Konflikte und bringt euch näher. Wenn zum Beispiel Qualitätszeit wichtig ist, plant bewusst gemeinsame Unternehmungen. Es zeigt, dass ihr euch wertschätzt.

    „In der Liebe sprechen Hände und Augen meist lauter als der Mund.“Ricarda Huch

    Was bedeutet Schweigen in einer Beziehung?

    Schweigsamkeit ist nicht zwangsläufig negativ. Es bietet Gelegenheit zur Reflexion oder signalisiert das Bedürfnis nach Distanz.

    Entscheidend ist, dass beide Partner lernen, diese Stille zu verstehen und zu schätzen. Es ist eine Chance, die Kommunikation zwischen euch zu überprüfen und zu optimieren.

    Mit den 5 Sprachen der Liebe entdeckt ihr neue Wege, Zuneigung zu zeigen und zu empfangen. Jeder Tag wird zu einer neuen Gelegenheit Empathie und Liebe zu zeigen.

    Gemeinsam wachsen: Beziehung auf Augenhöhe

    Eine harmonische Partnerschaft lebt von einem guten Dialog. Sie ist das Fundament, auf dem Vertrauen und Verständnis wachsen. Jetzt erfährst du, wie du die Kommunikation in deiner Partnerschaft verbessern kannst.

    Von Herz zu Herz sprechen

    Aktives Zuhören und empathisches Sprechen sind Schlüssel zu einer Beziehung auf Augenhöhe. Hör deinem Partner zu, ohne Unterbrechungen oder gedanklich schon deine Antwort zu formulieren.

    Zeig mit deiner Aufmerksamkeit, wie wichtig dir sein Anliegen ist. Bei deiner Reaktion hilft es, ehrlich und herzlich zu sein. 

    Fragen für ein tiefgründiges Gespräch:

    • „Wie hast du dich dabei gefühlt, als das passiert ist?“

    • „Was ging dir in dem Moment durch den Kopf?“

    • „Wie kann ich dich in solchen Situationen am besten unterstützen?“

    • „Gibt es etwas, das du dir wünschst, wie ich reagieren solle?“

    • „Was bedeutet das für dich und wie können wir gemeinsam daran arbeiten?“

    Die Kraft der Körpersprache

    Körpersprache, Mimik und Tonfall senden starke Signale. Ein offener Blick, ein lächelndes Gesicht und ein warmer Ton machen Gespräche leichter und verhindern Missverständnisse. 

    5 Tipps für effektive Körpersprache in der Partnerschaft:

    • Körperhaltung: Eine offene Haltung zeigt Bereitschaft zum Zuhören und Verständnis. Verschränke nicht die Arme, da dies Abwehr signalisiert.

    • In die Augen schauen: Durch den Augenkontakt zeigst du Interesse und Präsenz im Gespräch. Es vermittelt dem Partner, dass seine Worte Bedeutung haben.

    • Lächeln: Ein authentisches Strahlen baut Spannungen ab und schafft eine positive Atmosphäre. Es ist ein Zeichen von Freundlichkeit und Offenheit.

    • Nicken: Dies zeigt, dass du dem Gesagten folgst und einverstanden bist. Es motiviert deinen Partner, sich frei auszudrücken und fördert das Gefühl, verstanden zu werden.

    • Berührungen: Ein zärtliches Anfassen beruhigt und vermittelt Geborgenheit. Es stärkt die emotionale Verbindung und zeigt, dass du emotional erreichbar und unterstützend bist.

    Konflikte positiv nutzen

    Streit bieten Chancen, wenn ihr sie konstruktiv nutzt. Sprecht über Gefühle ohne Vorwürfe, verwendet Ich-Botschaften. Plant bewusst Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Das stärkt eure Bindung und öffnet Räume für offene Gespräche.

    Fragen, die bei Meinungsverschiedenheiten helfen können:

    • „Was ist dir in dieser Situation am wichtigsten?“

    • „Wie finden wir einen Kompromiss, mit dem wir beide leben können?“

    • „Gibt es etwas, das ich tun kann, um dir zu zeigen, dass ich deine Perspektive verstehe?“

    • „Können wir einen Weg finden, über dieses Thema zu sprechen, ohne uns zu verletzen?“

    Wie kommuniziere ich mehr?

    Eine gute Partnerschaft bedeutet, ständig an der Beziehung zu arbeiten. Seid offen für Neues, zum Beispiel Beziehungs-Coaching oder Workshops zur Verbesserung eurer Kommunikation.

    Sucht euch Themen aus, über die ihr bisher wenig bis gar nicht offen gesprochen habt:

    • Geld
    • Sexualität
    • Zukunftspläne
    • Kinderwunsch
    • Spiritualität
    • Schmerzhafte emotionale Erlebnisse

    „Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schöner noch als der schönste Klang ist der Klang zweier Herzen, die im selben Rhythmus schlagen.“Antoine de Saint-Exupéry

    Indem ihr lernt, auf Augenhöhe zu kommunizieren, schafft ihr eine Basis für tieferes Verständnis und Respekt in eurer Beziehung. In so einer Atmosphäre blüht die Liebe auf – jeden Tag etwas mehr.

    Die Erforschung von Lebensmotiven fördert Empathie und Verständnis in Beziehungen, um Konflikte proaktiv anzugehen und das gegenseitige Verstehen zu verbessern.
    Glück zu zweit: Wie ihr auf Augenhöhe in Beziehungen kommuniziert.

    Wie Beziehung funktioniert – die Bedeutung von Lebensmotiven verstehen

    Beziehungen sind wie ein Tanz. Die Schritte? Unsere Lebensmotive. Sie zu kennen und zu berücksichtigen, macht das Tanzen harmonisch.

    Antreiber von Verhalten

    Das Verständnis der eigenen Lebensmotive, sowie jener des Partners, ist entscheidend für den Aufbau einer empathischen Beziehung.

    Diese Erkenntnisse ermöglichen es uns, die Handlungen und Reaktionen des anderen besser zu verstehen. Wodurch wir in der Lage sind, auf einer tieferen emotionalen Ebene zu kommunizieren.

    Durch die Kenntnis der Beweggründe hinter dem Verhalten unseres Gegenübers können wir Konflikten vorbeugen. Sollten dennoch Missverständnisse entstehen, ermöglicht uns dieses Verständnis, sie konstruktiv und mit gegenseitigem Respekt zu lösen.

    Dies trägt zu einer widerstandsfähigen Partnerschaft bei, in der sich beide Partner gehört und verstanden fühlen.

    Fallbeispiele zur Veranschaulichung

    Lukas und Emma: Neugier, Sinnlichkeit und Autonomie

    • Lukas, getrieben von starker Neugier, liebt das Entdecken neuer Dinge und er hat Spaß an intellektuellen Tätigkeiten. Emma hingegen hat sehr niedrige Ausprägungen bei diesem Motiv. Sie zeigt eine stärkere Hingabe in der Umsetzung und beim Erschaffen, während sie theoretische Diskussionen eher meidet.

    • Die Sinnlichkeit beider Personen entspricht dem Durchschnitt der Bevölkerung. Als Paar genießen sie durchaus sinnliche Augenblicke, doch dominieren diese nicht ihr tägliches Denken.

    • Emmas starkes Bedürfnis nach Autonomie steht Lukas großen Wunsch nach Zugehörigkeit gegenüber. Sie strebt danach, ihr Leben unabhängig zu führen und verlässt sich vor allem auf ihre eigenen Fähigkeiten. Lukas hingegen möchte einer Gruppe angehören und pflegt einen engen Austausch mit seinen Freunden.

    Ansatzpunkte zur Reflexion:

    Schwierigkeiten kann es geben, wenn Lukas ständige Neugier dazu führt, dass er sich nur noch mit theoretischen Konzepten beschäftigt. Während Emma lieber gleich mit der Arbeit beginnen möchte.

    Oder wenn Emma in ihrer Autonomie zu viel Unabhängigkeit zeigt. Lukas hat dann das Gefühl, nicht gebraucht zu werden.

    Max und Julia: Essensgenuss, Sicherheit und Sozialkontakte

    • Beide teilen eine Leidenschaft für Essensgenuss, was ihre Beziehung durch gemeinsame kulinarische Abenteuer bereichert. Sie unterhalten sich gerne über Essen, auch wenn sie gerade keinen Hunger haben.

    • Julia hat starke Ausprägungen beim Motiv Sicherheit, Max liegt im Durchschnitt der Bevölkerung. Julia ist besonders empfindsam gegenüber potenziellen Gefahren und meidet daher risikoreiche Aktivitäten.

    • Im sozialen Leben zieht Max die Geselligkeit vor, im Gegensatz zu Julia, die niedrige Werte beim Lebensmotiv Sozialkontakte hat. Max verfügt über einen umfangreichen Freundeskreis und ist stets darauf bedacht, sein soziales Netzwerk zu erweitern. Julia hingegen findet ihr Glück nicht in der Gesellschaft anderer, sondern in der Stille.

    Ansatzpunkte zur Reflexion:

    Konfliktpotenzial besteht, wenn Julia sich von Max zu sozialen Unternehmungen gedrängt sieht. Beide können jedoch ihre gemeinsame Leidenschaft für gutes Essen als Brücke nutzen, um gesellige Momente mit anderen zu teilen.

    Daniel und Sophia: Struktur, soziale Anerkennung und Revanche

    • Sophia legt großen Wert auf eine klare Struktur und organisierte Abläufe, während Daniel die Flexibilität in seinem Alltag bevorzugt. Für sie ist Ordnung und Sauberkeit von höchster Priorität. Er hingegen findet keinen Gefallen daran, wenn sein Tagesablauf bis ins kleinste Detail vorgeplant ist.

    • Beide haben ein starkes Bedürfnis nach sozialer Anerkennung, was ihnen gemeinsame Ziele verschafft. Ihre Selbstwahrnehmung hängt stark davon ab, ob sie von anderen gemocht oder abgelehnt werden. Daher passen sie ihr Verhalten oft an die Bewertungen anderer an.

    • Daniels Neigung zur Revanche, im Gegensatz zu Sophias sehr geduldigem Charakter, erfordert von beiden viel Entgegenkommen. Daniel findet es schwer über Beleidigungen und Verletzungen hinwegzusehen. Das Ausüben von Rache verschafft ihm ein Gefühl von Befriedigung.

    Ansatzpunkte zur Reflexion:

    Während Sophia dazu neigt, die Dinge zu kontrollieren, kann Daniel ihr dabei helfen, sich für Spontanität zu öffnen. Es ist wichtig, dass sie lernen, sich nicht zu sehr von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen.

    Um ihre Beziehung auf einem stabilen Fundament zu erhalten, müssen sie Konflikte direkt ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Anstatt einander Vorwürfe zu machen oder Vergeltung zu üben.

    Im täglichen Leben kommen alle 16 Lebensmotive in verschiedener Intensität zum Tragen. Einige fördern bestimmte Verhaltensweisen, während andere sie eher behindern. Diese Beispiele sollen daher als Inspiration dienen, um die Lebensmotive besser zu verstehen und Zusammenhänge zu erkennen.

    Fazit

    Verstehen, was den anderen wirklich bewegt und offen miteinander sprechen – das ist das Geheimnis langfristigen Glücks zu zweit.

    Eine ehrliche und offene Kommunikation bringt euch näher zusammen. Sie hilft euch, Konflikte zu meistern und gemeinsame Ziele zu finden. Dieser Austausch macht eure Beziehung lebendig und stark.

    Lebensmotive sind der Schlüssel

    Sprecht über das, was euch antreibt. Findet heraus, welche Träume und Wünsche ihr habt. Dieses Wissen gibt euch die Kraft, eure Beziehung bewusst zu gestalten und jeden Tag zu bereichern.

    Jetzt seid ihr dran. Nutzt die Techniken zur Verbesserung eurer Kommunikation. Entdeckt gemeinsam eure Lebensmotive.

    Was treibt euch an? Welche Lebensmotive sind bei euch stark ausgeprägt?

    Teilt gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren.

    Eure Beziehung ist außergewöhnlich. Durch kontinuierliche Arbeit und gemeinsames Wachsen könnt ihr täglich etwas Einzigartiges kreieren.

    Solltet ihr Unterstützung brauchen, stehen wir euch mit unserem Beziehungs-Coaching jederzeit zur Verfügung.

    Deine Julia & dein Steffen

    Disclaimer: Dieser Text dient zu Informationszwecken. Bei Traumatisierungen nimm bitte die Beratung durch einen Experten in Anspruch (z.B. Therapeuten).

    Julia Blömer

    Mental & Mindset Coaching

    Dr. Steffen Blömer

    Personality & Career Profiler 

    Kategorie:
    Beziehung
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