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Raus aus dem Funktionieren, rein ins Leben. Ich muss gar nichts!

Kurzversion:

  • Frauen spielen oft Rollen, die andere erwarten und vergessen, was sie glücklich macht. Eine Umfrage bzgl. Stressempfinden zeigt, dass 82 % der Frauen sich oft sehr müde fühlen.

  • Funktionieren bedeutet, darauf zu achten, was andere Leute von einem erwarten, anstatt auf das, was du brauchst. Deine Gedanken und Gefühle werden vernachlässigt.

  • Diese Anpassung führt zu einem Gefühl der Fremdbestimmung und inneren Zerbrechens. Du versuchst, eine Fassade von Stärke zu wahren, während dein Wohlbefinden leidet.

  • Ein nicht passender Job oder ein falsches Unternehmensumfeld verstärken das Gefühl, sich verloren zu fühlen. Berufliche Motivation ist erreichbar, indem du deine Persönlichkeit erkundest.

  • Es gibt auch Vorteile des „Funktionierens“, z.B. eine starke Arbeitsmoral, persönliches Wachstum und Anerkennung.

  • Nein zu sagen fällt uns Frauen schwer, da wir anders erzogen wurden. Du musst lernen, ohne Schuldgefühle Grenzen zu setzen.

8 Tipps für ein erfülltes Leben:

  • Gönne dir Pausen
  • Digital Detox
  • Entdecke Hobbys neu
  • Erlebe Mikro-Abenteuer
  • Kreatives Chaos zulassen
  • Soziales Fasten
  • „Verzichte“ auf dein Spiegelbild
  • Schreib deinen Herzens-Lebenslauf

Schlagwörter: Ich will meine Ruhe, ich muss funktionieren, ich muss nicht jedem gefallen, nein sagen ohne Schuldgefühle, ich lebe nicht mehr ich funktioniere nur noch, wenn man nur noch funktioniert, ich muss mich wehren, Gefühl nur zu funktionieren.


Inhaltsverzeichnis

    Einleitung

    Es ist mal wieder einer dieser Tage. Draußen tobt das Leben, ununterbrochener Lärm überall. Die Straßen sind gefüllt mit Menschen, die eilig ihren Weg gehen. Autos hupen, und irgendwo in der Ferne spielt ein Straßenmusiker.

    Und ich? Ich sehne mich nach Ruhe, einem Ort der Stille, während die Welt um mich herum einfach nicht stillstehen will. In meinem Zimmer sitzend, versuche ich, dem Lärm zu entkommen, der durch die Wände dringt.

    Wir leben in einer Welt, in der die Technologie niemals schläft und soziale Medien uns rund um die Uhr in ihren Bann ziehen. Für uns ist es herausfordernd, sich dem Sog des ewigen Funktionierens zu entziehen. Überall werden wir mit Nachrichten bombardiert, dass wir produktiver, effizienter, erfolgreicher sein müssen.

    „Ich muss funktionieren!“

    Dieser Satz bestimmt unbewusst unser Handeln. Er schleicht sich in unsere Gedanken ein, während wir versuchen den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Doch was, wenn man nur noch funktioniert?

    Wenn du realisierst:

    „Ich lebe nicht mehr, ich funktioniere nur noch.“

    Was, wenn wir so sehr im Außen sind, dass wir die kleinen Momente der Freude übersehen?

    Ein „Nein“ ist ein „Ja“ zu dir selbst

    „Nein“ sagen zu können, ohne von Schuldgefühlen übermannt zu werden, ist nicht nur eine Kunst, sondern eine Notwendigkeit. Es geht darum, den gesellschaftlichen Erwartungen die Stirn zu bieten, die uns weismachen wollen, dass wir immer gefallen müssen. Wir müssen die Angst überwinden, die Erwartungen anderer nicht zu erfüllen.

    Aber wie gelingt das? Wie kehren wir zurück zu einem Leben, in dem wir nicht mehr nur funktionieren, sondern wirklich leben?

    Es beginnt mit der Erkenntnis, dass „ich muss nicht jedem gefallen“ ein Leitsatz für ein selbstbestimmtes Leben ist. Es ist der erste Schritt, um aus dem Schatten des Funktionierens heraus und ins Licht des Lebens zu treten.

    „Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“

    In diesem Blog-Beitrag lernen wir, uns vom Gedanken zu befreien, dass wir ständig funktionieren müssen.

    Es ist Zeit, sich gegen die Flut an Erwartungen zu stemmen. Das Leben nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Denn letztendlich gilt: „Ich muss gar nichts!“ außer vielleicht, mich selbst zu finden, um Lebensfreude und Leichtigkeit zu spüren.

    Funktionieren? Ein Zwangskorsett für Frauen

    Wir müssen viele Rollen spielen, die andere von uns erwarten. Und vergessen dabei, wer wir sind und was uns glücklich macht.

    „Ich lebe nicht mehr, ich funktioniere nur noch.“ Dieser Satz fängt das Dilemma perfekt ein. Eine Fassade, die hält, während wir innerlich zerbrechen und der anhaltende Stress zu Beschwerden führt.

    In einer Umfrage bzgl. häufigem Stressempfinden gaben 82 % der befragten Frauen an, dass sie regelmäßig unter „Erschöpfung und Ausgebranntsein“ litten. 64 % klagten über „Nervosität und Gereiztheit“, während 59 % „Schlafstörungen“ hatten.

    Was bedeutet es, zu funktionieren?

    Wir richten uns dann mehr nach den Erwartungen von außen als nach unseren Bedürfnissen. Persönliche Gefühle und Gedanken werden beiseite geschoben. Den vielfältigen Anforderungen des Alltags, der Arbeit und sozialer Verpflichtungen gerecht zu werden.

    Wir fühlen uns fremdbestimmt, statt aktiv unser Leben zu gestalten und zu genießen. Dabei halten wir nach außen hin eine Fassade aufrecht, die Stärke und Unabhängigkeit suggeriert, doch innerlich bröckelt es.

    Dieses Gefühl, innerlich zu zerbrechen, zeigt uns, dass unser Selbstbild und unser Wohlbefinden langsam darunter leiden. Wir versuchen ständig, es allen recht zu machen und perfekt zu sein.

    Warum will ich nur noch alleine sein?

    Der Wunsch, alleine zu sein, entsteht aus tiefer Erschöpfung. Es ist ein Ruf nach Pause, einer Zeit der Stille. Wenn wir ständig nach außen leben, verlieren wir den Kontakt zu unseren echten Bedürfnissen und Zielen.

    Wir lernen schon als Mädchen, dass andere immer Vorrang haben. Dieses Muster führt dazu, dass wir uns selbst vernachlässigen. Wir vergessen, was es bedeutet, mit uns im Einklang und zufrieden zu sein.

    Das falsche Umfeld lähmt

    Ein nicht passender Job oder ein Unternehmensumfeld, das unsere Werte nicht teilt, verstärkt das Gefühl, sich verloren zu fühlen. Es zwingt uns in eine Rolle, die nicht der unseren entspricht.

    „Ich muss hier weg“ ist ein stiller Gedanken, der immer lauter wird.

    Berufliche Motivation ist realistisch erreichbar. Indem du deine Lebensmotive und Charaktereigenschaften erkundest, kannst du eine erfüllende Arbeitsstelle finden.

    Lebensmotive, die dich beruflich motivieren können:

    • Unabhängigkeit
    • Werte und Sinn
    • Sicherheit
    • Wachstum
    • Lebensstil
    • Beziehung
    • Leistung
    • Kreativität
    • Einfluss

    Das bloße Wissen über deine inneren Antriebskräfte ist allerdings nicht ausreichend. Es ist entscheidend, dass du lernst, diesen zu folgen und dich durchzusetzen.

    Niemand aus deinem Umfeld kann dir genau sagen, welche Tätigkeiten und Berufe zu dir passen. Um dies zu erkennen, musst du deine Lebensmotive und Charaktereigenschaften analysieren.

    Bei FIDERTAS unterstützen wir dich, mithilfe wissenschaftlicher Methoden ein tieferes Verständnis deiner Persönlichkeit zu erlangen. Zudem begleiten wir dich auf dem Weg, dein selbstbestimmtes und freudvolles Leben zu gestalten.

    Gibt es Vorteile des Funktionierens?

    Einer der Hauptvorteile ist die Entwicklung einer starken Arbeitsmoral und Disziplin. Wer gut funktioniert, erledigt Aufgaben effizient – ein Pluspunkt in jedem Job.

    Dieses Streben fördert zudem das persönliche Wachstum. Du lernst Neues und stößt an deine Grenzen, um Erwartungen zu erfüllen.

    Ein weiterer Vorteil ist die Anerkennung und Wertschätzung von Kollegen und Vorgesetzten. Dies stärkt dein Selbstbewusstsein im Beruf.

    Aber Vorsicht: Das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit muss sorgfältig gehalten werden, um nicht zu kippen. Bei einem Ungleichgewicht drohen ernsthafte Konsequenzen wie Überarbeitung und Burnout.

    Warum fällt es uns so schwer, Nein zu sagen?

    Durch tief verankerte psychologische und soziale Barrieren, geprägt durch Erziehung und gesellschaftliche Normen. Vom Kindesalter an lernen wir: Du musst gefallen, du musst funktionieren.

    Ein schwieriges Mutter-Tochter-Verhältnis kann zudem einer der Gründe sein. Eine ständige Bevormundung deiner Mutter schränkt dich, selbst als Erwachsene, im Leben stark ein.

    Doch es ist Zeit, diesen Zyklus zu durchbrechen. Ich muss nicht jedem gefallen – diese Worte sind dein Schlüssel zur Freiheit.

    Negative Glaubenssätze loswerden

    Um sich von dem Druck zu befreien, stets gefallen zu müssen, musst du negative Überzeugungen identifizieren und das schlechte Gewissen loslassen:

    Ersetze „Ich muss funktionieren“ durch „Ich muss gar nichts“.

    Erlaube dir, Grenzen zu setzen und zu verteidigen. „Ich wehre mich“ und „Ich lasse los“ sind deine neuen Mantras. Sie sind mächtige Werkzeuge, die dir helfen, aktiv dein Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten und zu lenken.

    Nein sagen ohne Schuldgefühle

    Aber wie sagst du Nein, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen? Erkenne zuerst, dass Grenzen setzen gesund ist. Es verbessert sogar deine Beziehungen.

    Sei dir deiner Bedürfnisse bewusst und kommuniziere sie klar – offen, ehrlich und respektvoll. So kannst du ohne Schuldgefühle „Nein“ sagen und deine Unsicherheit überwinden.

    Mehr dazu erfährst du in unserem Blog-Beitrag „Die Macht des Nein-Sagens„.

    Lebe mehr, funktioniere weniger! 8 Tipps für ein erfülltes Leben

    Gönne dir Pausen

    Nimm dir Zeit zum Ausruhen. Ein entspanntes Bad, ein Waldspaziergang oder ein Abend ohne Pläne beruhigen deinen Geist und laden deine Energie auf.

    Digital Detox

    Schalte dein Handy aus und mach eine Pause von sozialen Netzwerken. Diese digitale Entgiftung hilft dir, innere Ruhe zu finden und dich auf Wesentliches zu konzentrieren. Keine ständigen Benachrichtigungen und Ablenkungen mehr.

    Entdecke Hobbys neu

    Erinnere dich an die Aktivitäten, die dir Freude bereiten. Malen, Lesen, Basteln – belebe alte Leidenschaften wieder. Sie schenken dir eine Auszeit vom Alltag und fördern deine Kreativität.

    Erlebe Mikro-Abenteuer

    Wage kleine Abenteuer. Eine spontane Fahrradtour oder ein Tag in einer unbekannten Stadt bringen frischen Wind in deinen Alltag. Sie zeigen dir, das Leben hat mehr zu bieten als Routine.

    Kreatives Chaos zulassen

    Mach, was du willst, ohne über das Ergebnis nachzudenken. Tanze, singe, male oder schreibe frei heraus. Solch kreativer Ausdruck befreit und verbindet dich mit deiner inneren Stimme.

    Soziales Fasten

    Zieh dich bewusst von sozialen Verpflichtungen zurück. Diese Alleinzeit ermöglicht dir, tief zu reflektieren, dich zu regenerieren und zu wachsen.

    Verzichte auf dein Spiegelbild

    Versuch einen Tag lang, nicht in den Spiegel zu schauen. Diese Übung lehrt dich, weniger Wert auf Äußerlichkeiten zu legen und mehr dein inneres Selbst zu schätzen.

    Schreib deinen Herzens-Lebenslauf

    Fokussiere dich nicht auf den professionellen Lebenslauf. Verfasse einen, der deine Leidenschaften, Träume und Herausforderungen zeigt. Er erinnert dich an das, was dir wirklich wichtig ist.

    Mit diesen Tipps machst du wichtige Schritte, um aus dem ständigen Funktionieren auszubrechen. Denk daran: „Ich muss nicht jedem gefallen!“

    Das Dilemma des Funktionierens. Von der Fremdbestimmung zum eigenen Ich. Wege aus dem inneren Zerbrechen durch Selbstfindung.
    Lebe mehr, funktioniere weniger – 8 Tipps

    Fazit

    Wir haben uns angeschaut, wie man dem ständigen Funktionieren entfliehen kann. Denk daran: digitale Pausen bringen Ruhe, alte Hobbys beleben den Geist und kleine Abenteuer machen das Leben bunt.

    Sei kreativ, ohne auf Perfektion zu achten. Schraube die sozialen Verpflichtungen herunter und konzentriere dich weniger auf Äußerlichkeiten.

    Hast du schon mal „Nein“ gesagt, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Was hat dir geholfen, mehr du selbst zu sein?

    Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren. Deine Geschichte macht sicherlich anderen Frauen Mut.

    Entscheide dich für dich

    Wenn du heute nur Dinge tun würdest, die dir Spaß machen, wie würde dein Tag aussehen? Was würdest du machen? Was möchtest du nicht erleben?

    „Everybody’s Darling is Everybody’s Depp“

    Das Leben ist zu kostbar, um es auf der ständigen Überholspur zu verbringen. Treffe bewusste Entscheidungen, die dich deinem wahren Ich näherbringen. Es ist nicht notwendig, jedem Ratschlag blind zu folgen.

    Fang heute damit an, nicht immer anderen zu gefallen. Lass uns diesen Weg der Selbstliebe gemeinsam erkunden.

    Deine Julia

    Disclaimer: Dieser Text dient zu Informationszwecken. Bei Traumatisierungen nimm bitte die Beratung durch einen Experten in Anspruch (z.B. Therapeuten).

    deine

    Julia Blömer

    Mental & Mindset Coaching

    Kategorie:
    Karriere, Leben
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