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Vom Schatten ins Licht: Wie du negative Glaubenssätze auflöst!

Kurzversion:

  • Unsere Glaubenssätze hängen davon ab, was wir erlebt und wie wir uns dabei gefühlt haben.

  • Sie entstehen häufig in der Kindheit. Wie die Überzeugung, dass Geld die Wurzel allen Übels ist. Oder, dass Arbeit stressig ist und unglücklich macht.

  • Emotionen beeinflussen unsere Denkmuster und Glaubenssätze. Diese prägen unser Selbstwertgefühl und die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen.

  • Glaubenssätze werden meist in drei Arten eingeteilt. Denkmuster über Ursachen – diese beschreiben, wie wir denken und glauben, dass bestimmte Ereignisse entstehen. Glaubenssätze über Bedeutung – diese beziehen sich auf die Bewertung von Situationen. Denkweisen über die Identität – diese offenbaren, wer wir zu sein glauben und wie wir uns wahrnehmen.

  • Wir klammern uns an negative Glaubensmuster, weil wir uns so sicher fühlen. Gewohnheiten machen uns veränderungsresistent, während Angst vor dem Unbekannten uns in schlechten Mustern festhält.

Betrachte diese Bereiche, um Glaubenssätze zu erkennen:

  • Finanzen / Geld
  • Liebe / Familie
  • Körperliche und mentale Gesundheit
  • Selbstverwirklichung
  • Freundschaften / Gesellschaft

Glaubenssätze reflektieren:

  • „Wann fühle ich mich blockiert oder eingeschränkt?“
  • „Welche Gedanken gehen mir in diesen Momenten durch den Kopf?“
  • „Kann ich diese Gedanken aus einer anderen Perspektive betrachten und hinterfragen?“
  • „Welche Person oder Situation löst bei mir eine Reaktion aus?“

In 6 Schritten Glaubenssätze auflösen:

1. Erkenne sie und finde den Ursprung

2. Hinterfrage und prüfe auf Wahrheit

3. Formuliere neu und positiv

4. Integriere diese Affirmationen in den Alltag

5. Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit

6. Nutze mentales Coaching für Heilung

„Positiv denken“ allein reicht nicht. Acht Impulse für ein erfülltes Leben:

  • Neugierde pflegen
  • Kreative Ausdrucksformen finden
  • Naturverbindung intensivieren
  • Verbindung und Gemeinschaft
  • Fehler machen
  • Selbstfürsorge priorisieren
  • Persönliche Grenzen setzen
  • Lebenslang lernen

Schlagwörter: Glaubenssätze negativ, Glaubenssätze auflösen, Gedanken im Kopf, negative Glaubenssätze aus der Kindheit, Glaubenssätze transformieren, Glaubenssätze Beziehung, Denkweisen ändern, Gedanken und Gefühle.


Inhaltsverzeichnis

    Einleitung

    • „Ich bin nicht gut genug.“

    • „Ich verdiene keinen Erfolg.“

    • „Niemand liebt mich wirklich.“

    • „Ich kann niemandem vertrauen.“

    • „Mein Glück ist nur von kurzer Dauer.“

    Diese negativen Glaubenssätze hatten Helena fest im Griff und wirkten äußerst lähmend auf ihr gesamtes Sein. Sie waren wie dunkle, schwere Wolken, die ihre Sicht auf das Leben trübten.

    Sie verhinderten, dass sie die Schönheit und die Möglichkeiten, die sich ihr boten, klar erkannte.

    Im Beruf: Selbstzweifel überwinden

    Helena arbeitet in einem modernen Unternehmen, doch trotz ihrer Erfolge fühlte sie sich stets als Betrügerin. Der Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug.“ lähmte sie.

    Eines Tages beschloss sie diesen destruktiven Gedanken zu hinterfragen. Sie begann ihre Erfolge und Kompetenzen zu dokumentieren und erkannte bald, wie unbegründet ihre Unsicherheiten waren.

    Mit jedem Fortschritt, den sie sich bewusst machte, löste sich der Nebel der Selbstzweifel auf. Dies machte einer neuen und selbstsicheren Helena Platz.

    In der Beziehung zu ihrer Mutter: Das Lösen alter Bande

    Das Verhältnis zu ihrer Mutter war gestört und Quelle vieler negativer Glaubenssätze. „Niemand liebt mich wirklich.“ war ein Echo der emotionalen Distanz, die Helena als Kind gefühlt hatte.

    Die unverhältnismäßig hohen Erwartungen und die Bevormundung durch die Mutter erschwerten die Beziehung im Erwachsenenalter.

    Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, initiierte sie offene Gespräche mit ihrer Mutter. Die Diskussionen waren nicht immer leicht. Doch sie halfen beiden, alte Wunden zu heilen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

    Helena lernte, die Liebe ihrer Mutter zu sehen, die immer da gewesen war.

    In der Partnerschaft mit Alex: Vertrauen wagen

    „Ich kann niemandem vertrauen.“ – dieser Glaubenssatz hatte Helena davon abgehalten, sich ganz auf Alex einzulassen.

    Ihre Angst, verletzt zu werden, war groß. Ihr Misstrauen belastete die Beziehung. Sie wusste, dass es Zeit war, sich ihren Ängsten zu stellen.

    Sie arbeitete an ihrer Selbstsicherheit und entwickelte in der Beziehung die Fähigkeit, offen ihre Bedürfnisse zu kommunizieren. Alex begegnete ihr mit Geduld und Verständnis. So konnte sie die Mauern um ihr Herz niederreißen und eine ausgeglichene Beziehung gestalten.

    Heute steht Helena in einem Leben, das von positiven Glaubenssätzen geprägt ist. Die Reise war lang und nicht einfach. Helena verstand, dass Veränderung möglich ist.

    Sie hat gelernt, sich zu lieben, ihre Stärken zu erkennen und auf Augenhöhe zu kommunizieren.

    „Du bist heute da, wo deine Gedanken dich hingebracht haben. Morgen wirst du sein, wo deine Gedanken dich hinbringen.“ James Allen

    In diesem Blog-Beitrag wollen wir uns anschauen, wie du Glaubenssätze erkennst, umformulierst und dein Leben transformierst.

    Wie entstehen positive und negative Glaubenssätze?

    Die Wurzeln unserer Überzeugungen

    Stell dir vor, dein Geist ist wie ein Garten, in dem blühende Blumen und Unkraut gedeihen. Die Gedanken in deinem Kopf sind die Samen.

    Positive wie negative Glaubenssätze entstehen aus diesen Samen. Beeinflusst durch Erfahrungen, die wir sammeln und die Gefühle, die wir ihnen beimessen.

    Ein Glaubenssatz über Geld kann zum Beispiel aus einer Kindheit stammen. Vielleicht hast du gelernt, dass „Geld die Wurzel allen Übels ist“. Diese Überzeugung kann im Erwachsenenalter zu finanziellen Ängsten führen.

    Hast du erlebt, dass deine Eltern gestresst und unzufrieden von ihrem Job zurückkamen? Ein Glaubenssatz über Arbeit lautet dann: „Arbeit ist immer stressig und macht unglücklich.“ Durch Denkweise meidest du eventuell Chancen in deiner Karriere, die eigentlich gut zu dir passen würden.

    Wie Gefühle Glaubenssätze formen

    Wenn du dich nicht geliebt oder geschätzt fühlst, entwickeln sich daraus Denkmuster, die dein Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Die Angst, die Erwartungen anderer nicht zu erfüllen, lähmt uns.

    Unsere Gedanken, Gefühle und Glaubenssätze sind eng miteinander verknüpft. Sie beeinflussen, wie wir die Welt sehen und welche Überzeugungen wir über uns und andere haben:

    • „Ich bin nicht liebenswert.“

    • „Andere Menschen finden mich nicht attraktiv.“

    • „Mein Wert hängt davon ab, wie andere mich sehen.“

    • „Ich bin nicht gut genug.“

    • „Niemand versteht mich wirklich.“

    Den Garten pflegen

    Um positive Glaubenssätze zu kultivieren, musst du lernen deine Gedanken bewusst zu steuern. Beginne damit das Unkraut – die negativen Überzeugungen – zu erkennen und vorsichtig aus deinem Geist zu entfernen.

    Säe stattdessen Samen der Liebe, des Vertrauens und des Selbstwertgefühls. Pflege diese mit Aufmerksamkeit und Positivität. Beobachte, wie dein innerer Garten zu einem Ort der Schönheit und Stärke heranwächst.

    In den nächsten Kapiteln wirst du sechs Schritte kennenlernen, um deine Glaubenssätze zu erkennen und nachhaltig zu verändern.

    Meine limitierenden Überzeugungen erkennen

    Was soll ich betrachten?

    In jedem von uns existieren Ansichten, die unser Leben in vielfältiger Weise beeinflussen.

    Betrachte folgende Lebensbereiche:

    • Finanzen / Geld

    • Liebe / Familie

    • Körperliche und mentale Gesundheit

    • Selbstverwirklichung

    • Freundschaften / Gesellschaft

    Welche Arten von Glaubenssätzen gibt es?

    Glaubenssätze werden meist in drei Arten eingeteilt:

    • über Ursachen und Zusammenhänge,
    • über Bedeutung und
    • über die eigene Identität.

    Glaubenssätze über Ursachen und Zusammenhänge

    Diese beschreiben, wie wir denken und glauben, dass bestimmte Ereignisse oder Situationen entstehen. Oder warum Dinge so sind, wie sie sind.

    Beispiele:

    • „Ich habe immer Pech.“

    • „Das Leben ist unfair.“

    • „Andere haben es einfacher als ich.“

    Glaubenssätze über Bedeutung

    Solche Denkmuster beziehen sich auf die Bewertung von Situationen oder Erlebnissen und geben diesen eine bestimmte Bedeutung.

    Beispiele:

    • „Wenn ich nicht perfekt bin, habe ich versagt.“

    • „Geld macht nicht glücklich.“

    • „Ich werde nie gut genug sein.“

    Glaubenssätze über die eigene Identität

    Diese offenbaren, wer wir zu sein glauben und wie wir uns selbst wahrnehmen.

    Beispiele:

    • „Ich bin nicht intelligent genug.“

    • „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.“

    • „Ich bin immer der/die Zweite.“

    Gibt es Signalwörter?

    Bestimmte Wörter weisen auf limitierende Glaubenssätze hin.

    Dazu gehören z.B. „immer“, „niemand“, „jeder“, „nie“, „muss“, „kann nicht“, „sollte“ und „wird nicht“.

    Beispiele:

    • Niemand wird mich je so lieben, wie ich bin.“

    • „Ich sollte immer mehr arbeiten als andere, um erfolgreich zu sein.“

    Wie kann ich Glaubenssätze reflektieren?

    Um deine limitierenden Denkmuster zu erkennen, beginne damit deine Gedanken und Gefühle zu beobachten. Führe ein (digitales) Tagebuch, notiere deine Gedankenmuster und die Situationen, in denen sie auftreten.

    Frage dich:

    • „Wann fühle ich mich blockiert oder eingeschränkt?“

    • „Welche Gedanken gehen mir in diesen Momenten durch den Kopf?“

    • „Kann ich diese Gedanken aus einer anderen Perspektive betrachten und hinterfragen?“

    • „Welche Person oder Situation löst bei mir eine Reaktion aus?“

    Was sind typische negative Glaubenssätze?

    Finanzen / Geld

    1. „Ich werde nie genug Geld verdienen.“
    2. „Ich bin es nicht wert, finanziell erfolgreich zu sein.“
    3. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“
    4. „Wenn ich Geld spare, entgeht mir die Freude des Lebens.“
    5. „Finanzieller Erfolg bedeutet, andere Menschen auszunutzen.“

    Liebe / Familie

    1. „Niemand wird mich jemals bedingungslos lieben.“
    2. „Eine glückliche Beziehung ist für mich nicht bestimmt.“
    3. „Ich bin nicht fähig eine gesunde Beziehung zu führen.“
    4. „Wahre Liebe existiert nicht.“
    5. „Kinder zu erziehen, ist zu schwierig und ich werde darin sicher scheitern.“
    6. „Ich werde die Fehler meiner Eltern wiederholen und kann meine Kinder nicht glücklich machen.“

    Körperliche und mentale Gesundheit

    1. „Psychische Probleme sind ein Zeichen von Schwäche.“
    2. „Ich habe keine Zeit, um mich um meine Gesundheit zu kümmern.“
    3. „Gesund zu leben ist teuer und kompliziert.“
    4. „Meine Gene bestimmt meine Gesundheit, da kann ich nichts machen.“
    5. „Zu altern bedeutet automatisch schlechtere Gesundheit.“

    Selbstverwirklichung

    1. „Meine Meinungen und Ideen sind weniger wertvoll als die meiner männlichen Kollegen.“
    2. „Es ist egoistisch von mir Karriere und Familie gleichzeitig zu wollen.“
    3. „Es ist zu spät für mich einen neuen Beruf auszuüben.“
    4. „Mein Aussehen und Alter bestimmen meinen Wert auf dem Arbeitsmarkt.“
    5. „Frauen sind in technischen oder wissenschaftlichen Berufsfeldern unterlegen.“

    Freundschaften / Gesellschaft

    1. „Ich bin nicht interessant genug, um Freunde zu finden.“
    2. „Menschen sind generell nicht zu vertrauen.“
    3. „Um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden, muss ich mich verstellen.“
    4. „Wenn ich meine wahren Meinungen äußere, werde ich ausgegrenzt.“
    5. „Ich bin zu alt, um neue Freundschaften aufzubauen.“

    Durch das Erkennen deiner limitierenden Glaubenssätze unternimmst du den entscheidenden ersten Schritt aus dem Dunkeln ins Helle. Du besitzt die Macht dein Leben nach deinen Vorstellungen zu formen.

    In 6 Schritten Glaubenssätze auflösen

    Erkenne sie und finde den Ursprung

    Erinnere dich an Beth Harmon aus „Das Damengambit“ (Netflix, 2020), deren komplexe Vergangenheit durch eine Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln geprägt war. Trotz dieser Herausforderungen und der männlich dominierten Schachwelt erhebt sie sich zu einer grandiosen Meisterin.

    Ähnlich wie Beth musst du verstehen, woher deine limitierenden Glaubenssätze kommen und dich ihnen stellen.

    Frage dich: Welche Erfahrungen haben meine Überzeugungen geprägt?

    Hinterfrage und prüfe auf Wahrheit

    In der beliebten Fernsehserie „Suits“ (USA Network, 2011) hinterfragt Harvey Specter die vorherrschenden Annahmen, um seine Fälle zu gewinnen.

    Er nutzt diese Strategie, um die Schwächen in der Argumentation seiner Gegner aufzudecken und seine Klienten zum Sieg zu führen.

    Ähnlich wie Harvey müssen wir unsere Glaubenssätze kritisch hinterfragen: Ist dieser Glaube objektiv wahr? Oder entspringt er lediglich einer Interpretation meiner Erfahrungen?

    Formuliere neu und positiv

    Die Netflix-Serie „Self Made“ (2020) erzählt die Geschichte von Madam C.J. Walker. Eine außergewöhnliche Frau, die trotz Herausforderungen und gesellschaftlicher Widerstände, ihr Kosmetikimperium aufbaut.

    Die Serie zeigt eindrucksvoll, wie Madam Walker negative Glaubenssätze in positive Affirmationen umwandelt und diese als kraftvolle Werkzeuge nutzt.

    Ein zentrales Element ihrer Strategie ist die Veränderung ihres inneren Dialogs von „Ich kann das nicht.“ zu „Ich kann und werde erfolgreich sein.“.

    Diese Transformation des Denkens ermöglicht es ihr, Barrieren zu überwinden und eine Pionierin in der Geschäftswelt zu werden.

    Integriere diese Affirmationen in den Alltag

    Die beiden Hauptdarsteller aus der beliebten Netflix-Serie „Grace and Frankie“ (Netflix, 2015), müssen ihr Leben nach tiefgreifenden Veränderungen neu gestalten.

    Im Verlauf der Serie lernen sie neue Überzeugungen und Gewohnheiten in ihren Alltag zu integrieren.

    Diese Veränderung beinhaltet die Anpassung an neue Lebensumstände. Sie umfasst eine tiefere Selbstakzeptanz und das Bewusstsein, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist.

    Die Botschaft der Serie ist klar und inspirierend: Verankere positive Glaubenssätze im Alltag, um jeden Moment zu genießen und dich in jeder Lebensphase neu zu entdecken.

    Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit

    Fleabag“ (Amazon Prime Video, 2016) präsentiert die Geschichte einer jungen Frau. Sie befindet sich in einem intensiven Kampf mit ihrer Vergangenheit und ihren inneren Dämonen.

    Es gibt auf ihrer Reise viele Misserfolge und schwierige Zeiten. Der Schlüssel zu Heilung liegt darin, Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen.

    Durch dir richtigen Techniken zur Verarbeitung alter Wunden überwindest du allmählich deine inneren Konflikte.

    Nutze mentales Coaching für Heilung

    Unorthodox“ (Netflix, 2020) erzählt die packende Geschichte von Esty. Sie verlässt ihre streng orthodoxe Gemeinschaft, um in Berlin Selbstständigkeit und Identität zu finden. Die Serie beleuchtet Themen wie Selbstbestimmung und das Überwinden von Beschränkungen durch persönliches Wachstum.

    Mentales Coaching bietet wirkungsvolle Unterstützung, um im realen Leben verfestigte Verhaltensmuster zu durchbrechen. Coaches schaffen einen geschützten Raum, der Reflexion und Selbstentdeckung fördert.

    Dabei werden tief sitzende, einschränkende Überzeugungen aufgedeckt und überwunden, wodurch persönliches Wachstum und Entwicklung ermöglicht werden.

    Jeder Tag bietet dir eine neue Szene in deinem persönlichen Drehbuch des Lebens. Nutze die Chance, sie positiv zu gestalten.

    6 Schritte zum Auflösen negativer Glaubenssätze: Erkennen, Hinterfragen, Neuformulieren, Affirmationen, Vergangenheit heilen, mentales Coaching.
    Wie du in 6 Schritten negative Glaubenssätze auflöst!

    Warum halten wir an negativen Glaubensmustern fest?

    Gewohnheit und Komfortzone

    Es ist wie mit einem alten Paar Schuhe, das bereits auseinanderfällt. Sie sind zwar unbequem und sehen nicht mehr schön aus, aber sie sind vertraut. Unsere Gedankenmuster funktionieren ähnlich.

    Selbst wenn sie uns nicht dienen, geben sie uns ein Gefühl von Sicherheit. Sie sind bekannt und vorhersehbar.

    Das Verlassen der bisherigen Pfade erfordert Mut und Energie. Es bedeutet, sich Herausforderungen zu stellen und das Unbekannte zu erkunden.

    Angst vor dem Unbekannten

    Unser Gehirn ist darauf programmiert, Risiken zu meiden. Es bevorzugt den bekannten Zustand, selbst wenn dieser schädlich für uns ist. Diese Angst hält uns in destruktiven Gedankenschleifen gefangen.

    Es ist, als würden wir in einem dunklen Raum stehen. Zu ängstlich, um nach dem Lichtschalter zu suchen, obwohl uns das Licht den Weg weisen würde. Die Vorstellung, dass das, was wir entdecken, schlimmer sein könnte als unsere aktuelle Situation, lähmt uns.

    Um diese Muster zu durchbrechen, müssen wir uns bewusst machen, dass Veränderung beängstigend sein kann. Sie öffnet aber die Türe zu neuen Möglichkeiten.

    Kritischer Blick – „positiv denken“ allein reicht nicht

    Positive Gedanken sind wichtig für das Wohlbefinden, doch wahrer Erfolg erfordert mehr als nur eine optimistische Einstellung.

    Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen Geist, Körper und Seele zu finden. Zudem aktiv Schritte zu unternehmen, um diesen Ausgleich im Alltag zu fördern.

    Hier sind acht Impulse für ein erfülltes Leben:

    • Neugierde pflegen: Sei wie ein Kind, stelle Fragen, erkunde Unbekanntes. Neugier öffnet Türen zu neuen Welten.

    • Kreative Ausdrucksformen finden: Malen, Schreiben oder Tanzen. Kreativität befreit die Seele und bringt Freude.

    • Naturverbindung intensivieren: Verbringe Zeit im Grünen. Pflanzen und Tiere lehren uns Gelassenheit und Dankbarkeit.

    • Verbindung und Gemeinschaft: Suche Menschen, die dich inspirieren und unterstützen. Gemeinsam können wir Berge versetzen.

    • Fehler machen: Sei mutig und traue dich zu scheitern. Aus Fehlern können wir am meisten lernen.

    • Selbstfürsorge priorisieren: Nimm dir bewusst Zeit für dich. Sei es ein entspannendes Bad, ein gutes Buch oder einfach nur Stille.

    • Persönliche Grenzen setzen: Lerne „Nein“ zu sagen, ohne dich schuldig zu fühlen. Deine Zeit und Energie sind wertvoll.

    • Lebenslang lernen: Sieh das Leben als eine nie endende Schule. Neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben, hält den Geist lebendig und das Herz jung.

    Fazit

    Wir haben gesehen, wie du negative Glaubenssätze erkennst, auflöst und transformierst:

    • Analysiere zuerst deine negativen Denkmuster.

    • Hinterfrage sie kritisch.

    • Ersetze sie durch stärkende Aussagen.

    • Integriere sie durch Erfolge im Alltag.

    Lass nicht zu, dass negative Glaubenssätze dein Leben bestimmen. Jeder Tag bietet dir Chancen, deine Denkweisen zu ändern und negative Glaubenssätze aus der Kindheit zu verändern. Bitte bleibe auch bei Rückschlägen stark und gebe nicht auf.

    Teile deine Erfahrungen, Erfolge und Stolpersteine in den Kommentaren. Deine Geschichte kann anderen Mut machen und zeigen, dass sie nicht allein sind.

    „Das Leben besteht aus dem, was ein Mensch den ganzen Tag über denkt.“Ralph Waldo Emerson

    Deine Julia & dein Steffen

    Disclaimer: Dieser Text dient zu Informationszwecken. Bei Traumatisierungen nimm bitte die Beratung durch einen Experten in Anspruch (z.B. Therapeuten).

    Julia Blömer

    Mental & Mindset Coaching

    Dr. Steffen Blömer

    Personality & Career Profiler 

    Kategorie:
    Leben, Wachstum
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